Informationsquellen zu Sharepoint/Office 2010
Microsoft Deutschland hat eine Link-/Quellensammlung zu den Themen Sharepoint und Office 2010 veröffentlicht, welche ziemlich alle Bedürfnisse abdecken sollte.
Microsoft Deutschland hat eine Link-/Quellensammlung zu den Themen Sharepoint und Office 2010 veröffentlicht, welche ziemlich alle Bedürfnisse abdecken sollte.
Beim mobilen Arbeiten mit Windows 7 und dem technical Preview von Outlook 2010 hat es mir beim Archivieren von Daten meine Archivmailbox (also eine .pst-Datei, welche ich nicht mehr via Server herstellen kann) zerschossen. Über längere Zeit habe ich nicht gemerkt, dass das passiert ist, ich konnte Outlook einfach plötzlich nicht mehr starten (Absturz beim Starten).
[ Einschub: Diejenigen die nun "selber schuld, mach halt einen Backup" meckern, haben Recht, einen solchen habe ich schon - nur bin ich aktuell auf der Suche nach den neu archivierten Daten, da diese im Archiv neu drin sein sollten und aus dem aktuellen .pst bereits entfernt wurden. ]
Outlook 2010 ist aber so intelligent, dass bei einem Problem anschliessend gewählt werden kann, ob mit “Safe Mode” gestartet werden soll oder nicht. Das habe ich dann gemacht, was aber auch nicht funktioniert hat. Outlook schliesst dann daraus, dass der Safe Mode nicht funktioniert und schlägt eine Reparatur der Installation vor. Dies habe ich ebenfalls durchgeführt, was auch keine Besserung gebracht hat. Erst später kam ich auf die Idee, dass möglicherweise die .pst-Datei das Problem sein könnte.
Über die Systemsteuerung habe ich dann die Archiv-Datei aus dem Profil gelöscht und siehe da, Outlook läuft wieder einwandfrei. Das Problem meiner korrupten .pst-Datei bleibt damit natürlich bestehen. Die Suche im Web hat dann ergeben, dass auf jedem System mit Outlook das Programm “scanpst.exe” vorhanden ist (der Ort variiert von Betriebssystem zu Betriebssystem).
Dieses “Microsoft Outlook Inbox Repair Tool” habe ich dann gestartet und immerhin liefen 7 von 8 Phasen erfolgreich durch, bevor dann auch das Repair-Tool abgestürzt ist. Das Programm schreibt eine .log-Datei und der konnte ich entnehmen, dass wohl einiges defekt ist. Hier die ersten paar Zeilen aus der entsprechenden Datei:
Microsoft (R) Inbox Repair Tool Copyright (C) Microsoft Corp 1995-1996. All rights reserved. **Beginning NDB recovery **Attempting to open database **Attempting to validate header **Attempting to validate AMap !!AMap page <@17408> has csFree of 0, but should have 255 !!AMap page <@525312> has csFree of 1, but should have 22 !!AMap page <@779264> has csFree of 0, but should have 21 !!AMap page <@1033216> has csFree of 0, but should have 3
Meine Suche im Internet hat dann eine Software namens “Stellar Phoenix Outlook Pst Repair” zutage gebracht – die Trialversion untersucht die komplette pst-Datei, stellt aber nur die Headerdaten der wiederherstellbaren Mails her (so kann geprüft werden, ob überhaupt noch etwas gerettet werden kann). Beruhigend zu sehen war die Tatsache, dass die Mails (inkl. Ordnerstruktur, siehe linke Seite) wiederhergestellt werden können:
Es wird anscheinend Mail um Mail von der Originaldatei in eine neue .pst-Datei wiederhergestellt, wie die schlussendliche Anzeige bestätigte:
Das Durchsehen der Baumstruktur zeigte dann auf, dass meine neu archivierten Mails tatsächlich vorhanden und anscheinend auch vollständig wiederhergestellt werden können. In der zuerst installierten Version 3 von der Website http://pstfilerepair.net/ scheint es mit Umlauten ein Problem zu geben. Mit der aktuellen Version 3.5 (direkt vom Hersteller Stellar, siehe Link oben) konnte ich zumindestens im Test feststellen, dass die Umlaute korrekt wiederhergestellt werden.
Leider ist die Software nicht billig (aktuell ca. CHF 150.-), aber je nach Umfang des zu erwartenden Datenverlustes rechnet sich die Investition dann halt schon. Ich warte aktuell auf meine Lizenz und werde dann weiter berichten…
Ab und zu kann die Situation eintreten, dass man Outlook neu aufsetzen und demzufolge die ganzen Konto-Einstellungen neu eingeben muss, damit man wieder seine Mails synchronisieren kann.
Dabei kann man entweder auf Windows EasyTransfer zurückgreifen, das in den neueren Versionen diesbezüglich einen guten Job macht oder man kann aus der Registry den entsprechenden Teil exportieren und anschliessend wieder importieren.
Die entsprechenden Daten sind in der Registry unter folgendem Key zu finden: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook\9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676
Dabei ist direkt auf diesem Schlüssel mit der rechten Maustaste der Punkt “Exportieren” auszuwählen (so dass auch die untergeordneten Schlüssel exportiert werden). Anschliessend kann die exportierte .reg-Datei wieder importiert werden.
Da ich auf einem Notebook beim Test von Office 2010 Probleme hatte, bin ich dort bei Word, Excel und Powerpoint wieder auf die Version 2007 zurückgewechselt (und Outlook und OneNote 2010 behalten).
Dabei stellte sich dann wieder einmal das Problem, dass die Office-Installationen ziemlich durcheinander kommen, wenn verschiedene Versionen gleichzeitig installiert sind.
Hier also noch ein paar Hinweise zu diesem Thema:
- immer in der Reihenfolge “alt-neu” installieren, d.h. 2000 – 2003 – 2007 – 2010
- Outlook kann nicht mehrfach installiert werden
- beim Installieren immer “benutzerdefinierte Installation” auswählen, weil ansonsten nicht gewährleistet ist, dass die richtige Software installiert wird
- Word hat an Parallel-Installationen keine Freude und will bei jedem Start irgendwelche Dinge umkonfigurieren – dies kann mit folgenden Schritten unterbunden werden:
1. regedit aufrufen
2. Eintrag (der alten Office-Version ??) suchen:
HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\??.0\Word\Options
3. Neuen DWord-Schlüssel hinzufügen
4. DWord-Schlüssel in NoRereg umbenennen
5. Als Wert 1 eintragen
Wer mit Sharepoint arbeitet kann allenfalls auch noch weitere Probleme haben – siehe hierzu den KB-Artikel 928091 von Microsoft.
Hier meine subjektiven Eindrücke und Notizen zur neuen Version von Exchange (Fehler, Irrtümer und Änderungen sind bei Beta’s wie immer nicht ausgeschlossen):
- Moderation von E-Mails ist möglich (z. Bsp. kann nicht jeder Benutzer an jede Mailbox senden)
- IRM (Information Rights Management) ist neu integraler Bestandteil
- mit der neuen “Discover”-Rolle kann über mehrere Mailboxen gesucht werden (Stichwort “Compliance Officer”)
- es gibt neu ein persönliche Archiv (auf dem Server), somit wird das lokale .pst überflüssig. Regeln für das automatische Verschieben können definiert werden. Die Archiv-Funktionalität ist Bestandteil der Enterprise-Lizenzierung.
- Kalender können via Federation neu mit externen Partner-Organisationen verbunden werden. Somit können nun firmenübergreifend Meetings abgemacht und Besetzt/Frei-Informationen (ohne Details) abgerufen werden (sorry Doodle).
- Fax wird nicht mehr unterstützt (zumindestens nicht direkt von Microsoft, nur noch via 3rd Party)
- jeder User kann für seine Sprachmailbox neu auch IVR-Optionen definieren
- SMS sind in Mailbox integriert (Synchronisation via Active Sync)
- mit EX14 ist die Ko-Existenz von eigener Installation und Online Services möglich, d.h. die Mailboxen können sowohl lokal wie “in der Wolke” verwaltet werden. Ebenso ist ein Verschieben zwischen den beiden Umgebungen möglich.
In der Architektur haben sich grössere Änderungen ergeben, insbesondere wird neu statt Server-Failover ein Mailbox-Failover betrieben. Zusätzlich werden wesentliche Funktionen des Storage-Layers neu durch Exchange übernommen (z. Bsp. Replikation über verschiedene Speicherorte hinweg) und mit der HA-Option wird ein Backup der Mailboxen überflüssig. Dies wird dank der Technologie erreicht, welche für die Online Services verwendet wird (der Backup von mehr als 1 Mio Online-Accounts ist zugegebenermassen schwierig). Ebenso fallen viele Schnittstellen weg (OLEDB, WebDAV, ..) und werden auf Webservices umgestellt. Dies dürfte beim Einsatz von 3rd Party-Software zu einigem Abklärungs- und Umstellungsaufwand führen.
Gerüchteweise soll Exchange 14 noch dieses Jahr (November) verfügbar sein. Als Betriebssystem wird übrigens Windows 2008 R2 benötigt (auf diesem läuft Exchange 2007 aber nicht) und ein Inplace-Upgrade ist nicht möglich (d.h. es sind separate Systeme notwendig).
Somit sollten Upgrades heute direkt auf E2010 geplant werden und nicht mehr auf E2007.
Ich hatte bisher immer Probleme mit langen Texten in Excel, siehe das folgende Beispiel (Zeile 2):
Was ist nun die Differenz zwischen Zeile 1 und 2? Beide Zellen haben denselben Inhalt, wie der Zähler nebenan belegt. Nun, die eine Zelle ist als “Text” formatiert, die andere Zelle als “Standard“. Interessanterweise muss die Formatierung “Standard” verwendet werden, damit der Text angezeigt wird.
Ist zwar nicht ganz logisch, aber wenn man es weiss…
Wenn man in Word 2007 (oder auch in der Preview-Version von Word 2010) Formulare bearbeiten möchte, fehlen einem in der Regel die entsprechenden Befehle bzw. Buttons.
In der Version 2007 kann oben links auf den Office-Knopf gedrückt werden, danach Word-Optionen, Häufig verwendet, “Entwicklerregisterkarte in der Multifunktionsleiste anzeigen” ankreuzen.
Im aktuellen Preview von Word 2010 gehts ein wenig anders, startet aber auch mit dem Drücken des “Office-Knopfes” (bzw. Register). Danach “Options” im Abschnitt “Word” auswählen und dann “Customize Ribbon”.
Dort kann dann das “Developer”-Tab aktiviert werden und ggf. in der Reihenfolge noch verschoben werden, so dass das Endresultat wie folgt aussieht:
Ich bin gerade über eine Anleitung gestolpert, wie man Sharepoint Services in Amazon EC2 aufsetzt. Der Artikel ist hier zu finden und behandelt u.a. die Konfiguration der EC2-Firewall, die Nutzung von EBS für SQL-Server und Sharepoint-Services wie auch das Load Balancing zwischen zwei verschiedenen Servern.
Das Service-Pack 2 für Office 2007 ist ab sofort verfügbar und kann in allen Sprachen runtergeladen werden. Mit 300 MB ist das Servicepack ziemlich gross und wer keinen schnellen DSL-Anschluss hat, der wartet eine Weile.
Die Installation selber ist unproblematisch und geht auch einigermassen schnell (ziemlich genau 10 Minuten) vor sich. Nach einem Reboot kann bei den Office-Programmen normal weitergearbeitet werden, bei Outlook dauert es beim Starten eine Weile, da anscheinend das interne Format von Outlook geändert wird und diverse Checks ablaufen (Ordner zählen etc).
Neben neuen Funktionalitäten wurden auch Bugs gefixt und die Zusammenarbeit mit dem ebenfalls neuen Servicepack 2 von Sharepoint verbessert.
Nachdem ich VISTA neu aufgesetzt habe, ist mir wiedereinmal der PowerOff-Knopf aufgefallen, der eben nicht das macht, was man erwartet. Um dies zu ändern, ist wie folgt vorzugehen:
- Systemsteuerung, System und Wartung, Energieoptionen
- beim aktiven “Energiesparplan” den Link “Energiesparplaneinstellungen ändern” drücken
- danach den Link “Erweiterte Energieeinstellungen ändern” auswählen
- in dem dann folgenden Auswahlmenü den Link “Energie sparen” anklicken

- und das Ganze wie üblich mit “OK” bestätigen
Der einfachste Weg, um den Produktschlüssel von Office-Programmen zu ändern, führt über die Registry. Unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Office\12.0\Registration\ ist pro Programm ein Key (z. Bsp. {90120000-0030-0000-0000-0000000FF1CE}) vorhanden. Innerhalb des Keys kann mit dem ProductName verifiziert werden, um welches Paket es sich handelt.
Um nun den Schlüssel neu eingeben zu können, muss der obige Key umbenannt werden. Danach kann die Office-Anwendung gestartet werden.
Microsoft hat den OfficeLive Workspace als Beta freigegeben. Damit kann jeder (Office-)Nutzer seine Dokumente speichern und mit anderen Personen sharen (auf 500 MB beschränkt).
Somit ist nun ein paar Tage nach Google Sites ein weiteres entsprechendes (Gratis-)Angebot verfügbar. Bei Microsoft ist es pro Nutzer einzurichten, bei Google aktuell im Rahmen der Google Apps, welche jeweils für eine Domäne verfügbar sind (d.h. den Team-Gedanken verfolgen).
Bei der Abstimmung zum “Datamation 2008 Product of the Year” hat in der Kategorie “Office Productivity Software” die Office-Suite IBM Lotus Symphony gewonnen. Zwar aktuell erst in der Beta4 erhältlich, aber gratis und auch in Deutsch.
Bleibt zu beobachten – hat sie doch die anderen Suites (MS Office, OpenOffice 2.3.1, Thinkfree Office) abgehängt.
(Auszüge aus dem Dokument “Bericht und Aktionsplan zum Umgang mit elektronischen Akten, Daten und Dokumenten” vom 10.1.2008 des Bundesarchives)
…beschliesst der Bundesrat daher, bis spätestens Ende 2011 sowohl die verwaltungsinternen Prozesse als auch den Verkehr mit verwaltungsexternen Stellen auf die Grundlage elektronischer Akten, Daten und Dokumente umzustellen.
Der Bundesrat beauftragt zu diesem Zweck:
- die Generalsekretärenkonferenz (GSK) und das Eidgenössischen Departement des Inneren
/ das Schweizerische Bundesarchiv (BAR) mit der Steuerung, Überwachung und Koordination
der Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung in den Departementen und
in der Bundeskanzlei bis Ende 2011 (GEVER-Programm Bund).
- die Bundeskanzlei mit der schrittweisen Umstellung der Bundesrats- und Parlamentsgeschäfte
auf eine durchgängige elektronische Basis bis Ende 2010.
- alle Departemente und die Bundeskanzlei mit der Einführung der elektronischen Geschäftsverwaltung (GEVER) für die verwaltungsinternen Prozesse sowie den Verkehr mit externen Stellen bis spätestens Ende 2011.
Elektronische Daten und Dokumente werden im Bundesarchiv digital archiviert. Ab Mitte 2009 steht dazu eine entsprechende Infrastruktur sowie standardisierte Schnittstellen für digitale Ablieferungen in definierten Daten- und Dokumentformaten zur Verfügung. Auf eine papierbasierte Archivierung von Unterlagen mit Entstehungsdatum nach dem 31. Dezember 2011 soll aus Kosten- und Konsistenzgründen verzichtet werden.
Das Projekt soll wie folgt ablaufen:
Noch ein Hinweis zu den Kosten: Im Aktionsplan des Bundesrat werden die Kosten für die Neueinführung von GEVER auf 6000 bis 9000 Franken pro Mitarbeitenden geschätzt.
An der Lotussphere 2008 in Orlando hat IBM den “Lotus Notes Traveler” angekündigt. Diese Erweiterung der Notes Plattform soll den Abgleich von Mails, Attachments, Kalender und Kontakten mit Microsoft Windows Mobile Geräten ermöglichen.
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