Mit der Software DomainHostingView können diverse Informationen zu einer Website ermittelt werden, ohne dass das Tool installiert werden muss. Da die Software als Freeware daher kommt, einem somit das manuelle Abklären spart und die Resultatdaten auch exportieren lässt, kann man die Software getrost in seiner Toolsammlung aufnehmen.
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AppWrench für Google App Engine
Wer mit der Google App Engine (GAE) arbeitet, kennt das Problem ziemlich sicher: wie teste ich lokal mit denselben Daten, die ich auf der GAE gespeichert habe? Oder wie exportiere ich die Daten aus GAE?
Als Basis für die Entwicklung mit der GAE dient ja meistens Eclipse, so auch bei mir. Wenn man lokal arbeitet, kann man den lokalen Datastore ja auch mit dem Browser abrufen, und zwar unter: http://localhost:8888/_ah/admin/datastore. Im Gegensatz zur “richtigen” Version kann man die Datensätze jedoch nicht editieren, sondern nur löschen.
Nach längerer Suche und ersten Gedanken, ob ich wohl selber einen Dataviewer für die GAE bauen soll, bin ich auf AppWrench von OnPositive Technologies gestossen. Dabei handelt es sich um eine Serie von Eclipse-Plugins, die die Entwicklung und das Testen von Java-Applikationen vereinfachen.
Nach der Installation ist in Eclipse ein neuer View “Google Apps Data View” verfügbar:
In dieser View können die einzelnen Tabellen ausgewählt werden und anschliessend “Access-like” dargestellt und editiert werden. Dabei können die Einträge auch exportiert und importiert werden – ein unschätzbarer Vorteil bei der Entwicklung! Hier ein Beispiel für das manuelle Hinzufügen eines einzelnen Eintrages in einer meiner eigenen Tabellen:
Neben den neuen View-Funktionalitäten gibt es auch eine neue Toolbar, mit welcher zum Beispiel zwischen lokalem Entwicklungsserver (L) und dem GAE-Server (R) umgeschalten werden kann:
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Neben den Daten kann übrigens auch der Blob-Store angeschaut werden. Insgesamt für mich ein unverzichtbares Tool für die Entwicklung mit der GoogleAppEngine, welches ein 5 Stern-Rating (*****) absolut verdient!
Windows Live Skydrive als Laufwerk mappen
Die 25 GB kostenloser Online Speicher von Microsoft können nicht nur via Browser verwaltet werden, sondern auch ganz komfortabel via Dateimanager. Dazu einfach in Skydrive einloggen und dort links auf “Mein Profil” bzw. “My profile” wechseln, dann sollte oben in der URL etwas in dieser Art stehen: http://profile.live.com/cid-12B3C534C4CA8HJ9
Danach kann man im lokalen Dateimanager ein neues Netzlaufwerk verbinden und folgendes eingeben: \\docs.live.net@SSL\12B3C534C4CA8HJ9
Somit muss man einfach die eigene Buchstaben/Zahlen-Kombination eintragen und das Mapping funktioniert (nach Login mit dem eigenen Username/Passwort selbstverständlich)…
UseNeXT testen
Wer auf der Suche nach einem praktischen Usenet-Zugang ist, dem kann ich UseNeXT wärmstens empfehlen. Es werden über 60’000 Newsgroups abgedeckt und der UseNeXT-Client ist sehr einfach zu bedienen. Wer sich mit meinem Empfehlungs-Link auf UseNeXT für ein Testpaket anmeldet, erhält innerhalb des Testzeitraums das doppelte Datenvolumen und die doppelte Laufzeit! Somit kann ich nur noch viel Spass beim Ausprobieren wünschen!
Mehr Platz bei DropBox
Mehr Platz (konkret 250 MB gratis) gibt es beim hervorragenden Dienst DropBox (coolerweise auf PC und auf Android verfügbar) mit diesem Link, sofern man nicht bereits Member ist… viel Spass!
Tiefere Preise bei Microsoft Online Services
Microsoft hat heute die Preise für die BPOS-Dienste (Business Productivity Online Services) deutlich gesenkt und im Oktober auch diverse Erweiterungen (vgl. weiter unten) durchgeführt.
Für diejenigen, denen BPOS (noch) nichts sagt: das sind die Online-Versionen (Software-as-a-Service Angebote) von Exchange, Sharepoint und Office Communicator. Weitere Informationen gibt es hierzu unter www.comware.ch bzw. Testaccounts können unter demozone.ch verlangt werden.
Mit dem Oktober-Update wurden folgende Punkte adressiert:
- Die unterstützten E-Mail-Clients werden um POP-basierte Clients erweitert. Bisher unterstützte Exchange Online ausschliesslich Microsoft Office Outlook 2003 und 2007.
- Die Verwaltungskonsole unterstützt neu bis zu 30.000 Benutzer pro Kunde und erleichtert grossen Unternehmen so die Verwaltung. Bisher unterstützte Microsoft Online Services bis zu 10.000 Benutzer.
- Ein neuer Anmeldeclient für Mac OS ermöglicht eine einzige Anmeldung und die automatische Konfiguration von Office für Mac-Anwendungen und den Safari-Browser für die Verwendung mit Microsoft Online Services.
Sharepoint in Amazon EC2
Ich bin gerade über eine Anleitung gestolpert, wie man Sharepoint Services in Amazon EC2 aufsetzt. Der Artikel ist hier zu finden und behandelt u.a. die Konfiguration der EC2-Firewall, die Nutzung von EBS für SQL-Server und Sharepoint-Services wie auch das Load Balancing zwischen zwei verschiedenen Servern.
Google’s SLA
Nachdem Google auch im Business-Umfeld immer populärer wird, ist mir ein Artikel ins Auge gesprungen, welcher das SLA von Google Mail, Google Apps, etc. untersucht hat. Dabei wurde interessanterweise festgestellt, dass Google eine Downtime (= Ausfall) von weniger als 10 Minuten gar nicht als Ausfall betrachtet:
“Downtime Period” means, for a domain, a period of ten consecutive minutes of Downtime. Intermittent Downtime for a period of less than ten minutes will not be counted towards any Downtime Periods.
“Monthly Uptime Percentage” means total number of minutes in a calendar month minus the number of minutes of Downtime suffered from all Downtime Periods in a calendar month, divided by the total number of minutes in a calendar month.
Eine durchaus spannende Argumentation im Business-Umfeld und ein Grund mehr, sich genau zu überlegen, was heute in die “Cloud” ausgelagert werden kann und was nicht…