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Archiv für die Kategorie ‘Software’

SuisseID – nur was für IT-Profis

19. Mai 2010 Keine Kommentare

Ich habe mir als “early adopter” mal eine SuisseID bei der Post bestellt, was problemlos funktioniert hat. Negativ zu erwähnen ist dabei höchstens (das hat aber mit der Post nichts zu tun), dass die viel beworbenen Verbilligungen (“Subventionen”) nur rückerstattet werden, d.h. zuerst wird mal die Kreditkarte mit einem Betrag von CHF 164.- belastet (bei einem 3-jährigen Zertifikat). Mit der aktuellen Bundessubvention von CHF 65.- kostet die Geschichte netto somit CHF 99.-.

Die Registrierung und der komplette Ablauf ist bei der Post gut gelöst und innerhalb einer Woche sind alle Unterlagen von der Post zuhause eingetroffen.

Nachdem ich einen USB-Stick mit dem Zertifikat bestellt habe (das Zertifikat ist dann auf einem SIM-ähnlichen Chip gespeichert und dieser Chip steckt im USB-Leser), ging ich davon aus, dass ich nun den Stick einfach in den PC stecke, sich die Software installiert und fertig.

In Tat und Wahrheit funktioniert auf diese Weise nichts – zuerst muss von der Post noch diverse Software (mindestens 13 MB) runtergeladen werden, damit das Zertifikat überhaupt benutzt werden kann. Es ist zu hoffen, dass jeder einen Breitband-Anschluss hat…

Den Ausschlag für diesen Blogeintrag hat dann das Cashback-Portal gegeben, auf welchem ich den Antrag zur Rückerstattung stellen musste.

Für den Cashback-Vorgang muss die SuisseID benutzt werden, was für mich noch nachvollziehbar ist. Weniger spassig wird es dann, wenn das Portal meckert, dass keine SuisseID vorhanden ist oder diese gesperrt sei. Zurückzuführen ist dieser Umstand bei mir anscheinend auf die Tatsache, dass ich Windows7 verwende, nicht aber den Internet Explorer, sondern aus Geschwindigkeitsgründen den Opera-Browser.

Nach dem Wechsel auf IE, gehts dann einen Schritt weiter, jedoch wird klar, dass die ganze installierte Software wohl etwas mit der schnellen Nadel gestrickt ist (siehe Screenshot):

Daher das Fazit im Titel – die Usability ist aus meiner Sicht noch lange nicht dort wo sie sein muss, damit auch Otto  Normalverbraucher etwas damit anfangen kann.

Der Cashback-Prozess selber ist ziemlich einfach – Login mit SuisseID und PIN, danach Angabe der eigenen Adresse und der IBAN-Kontonummer. Das habe ich nun am 19. Mai gemacht und bin gespannt, wie lange es dauert, bis die Rückerstattung eintrifft.

Windows7 Touch Pack

23. April 2010 Keine Kommentare

Alle Windows-User mit Multitouch-PC oder -Laptop können sich freuen – ab sofort kann das Windows7 Touch Pack gratis heruntergeladen werden. Neben den Treibern sind auch ein paar Beispielanwendungen und Spiele dabei, welche mit den Fingern bedient werden können…

Informationsquellen zu Sharepoint/Office 2010

18. April 2010 Keine Kommentare

Microsoft Deutschland hat eine Link-/Quellensammlung zu den Themen Sharepoint und Office 2010 veröffentlicht, welche ziemlich alle Bedürfnisse abdecken sollte.

Bootfähiger USB-Stick erstellen

31. Dezember 2009 Keine Kommentare

Was ich schon Zeit damit verloren habe, um einen bootfähigen USB-Stick mit Windows hinzukriegen. Diverse Tools ausprobiert, einer Software von HP nachgerannt (auf die man als Geheimtipp stösst, wenn man dieses Problem googelt) und schlussendlich festgestellt, dass das alles nicht wirklich funktioniert.

Darum hier nun eine Anleitung, die bei mir einwandfrei funktioniert:

  1. Mit “cmd” eine Kommandozeilen-Umgebung aufrufen
  2. diskpart” eingeben, dies startet – allenfalls nach Bestätigung der Adminrechte – ein entsprechendes Hilfsprogramm von Microsoft
  3. Auf dem angezeigten Prompt “DISKPART>” den Befehl “list disk” eingeben
  4. Die richtige Nummer des Datenträgers (Grösse hilft als Unterscheidungsmerkmal) merken, als Beispiel hier 3
  5. Danach “select disk 3” (bzw. die zutreffende Nummer) eingeben
  6. Nach der Bestätigung des Datenträgers jetzt “clean” eingeben
  7. Der USB-Stick wird nun wie eine Festplatte mit “create partition primary” partitioniert und mit “active” aktiviert.
  8. Zum Schluss muss der Stick nun noch formatiert werden: “format fs=fat32 quick
  9. Mit “exit” kann das Utility verlassen werden

Jetzt kann beispielsweise eine Windows-Installations-CD einfach auf den Stick kopiert und anschliessend ab diesem gebootet werden.  Einen guten Rutsch in ein neues und spannendes Jahrzehnt!

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    “Must-have”-Software

    27. Dezember 2009 Keine Kommentare

    Nachdem ich wieder einmal einen PC neu aufsetzen musste, habe ich hier meine “Must-have”-Software zusammengetragen (man könnte quasi auch Top20 sagen):

    • Adobe Acrobat
    • Adobe Flash
    • CDBurnerXP
    • Faststone Image viewer
    • Fineprint
    • Glary Utilites
    • Google Earth
    • Internet Download Manager
    • Java
    • Kaspersky Internet Security
    • KeePass
    • MediaMonkey
    • MS Office
    • MS Silverlight
    • Notepad++
    • Opera
    • PowerArchiver
    • SnagIt
    • SyncBackSE
    • TeamViewer
    • Total Commander
    • Windows Mobile-Gerätecenter

    Natürlich sind die Bedürfnisse und Vorlieben verschieden, aber mit dieser Auswahl lässt es sich ziemlich lange gut leben. Die obige Auswahl ist praxiserprobt und wird von mir uneingeschränkt empfohlen.

    Aktuell teste ich Alternativlösungen zu Acrobat (FoxIt) und Notepad++ (PSPad), obwohl ich mit den besagten Programmen seit langem arbeite und sehr zufrieden bin. Aber getreu dem Motto “Stillstand gleich Rückschritt”  ist von Zeit zu Zeit eine Überprüfung der Software notwendig… :)

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    Full-Reset SwisscomTV

    25. Dezember 2009 Keine Kommentare

    Wenn die Box von Bluewin TV (ehh, Swisscom TV) Probleme macht, gibt es eine Möglichkeit, die Box zu einer kompletten Neuinstallation aller Software zu veranlassen. Durch viermaliges Ein- und Ausschalten des Netzschalters kann dies ausgelöst werden: danach wird die Software komplett gelöscht, d.h. die Box installiert zuerst den Client für Swisscom TV und danach noch alle entsprechenden Updates.

    Defekte .pst-Datei von Outlook

    5. November 2009 2 Kommentare

    Beim mobilen Arbeiten mit Windows 7 und dem technical Preview von Outlook 2010 hat es mir beim Archivieren von Daten meine Archivmailbox (also eine .pst-Datei, welche ich nicht mehr via Server herstellen kann) zerschossen. Über längere Zeit habe ich nicht gemerkt, dass das passiert ist, ich konnte Outlook einfach plötzlich nicht mehr starten (Absturz beim Starten).

    [ Einschub: Diejenigen die nun "selber schuld, mach halt einen Backup" meckern, haben Recht, einen solchen habe ich schon - nur bin ich aktuell auf der Suche nach den neu archivierten Daten, da diese im Archiv neu drin sein sollten und aus dem aktuellen .pst bereits entfernt wurden. ]

    Outlook 2010 ist aber so intelligent, dass bei einem Problem anschliessend gewählt werden kann, ob mit “Safe Mode” gestartet werden soll oder nicht. Das habe ich dann gemacht, was aber auch nicht funktioniert hat. Outlook schliesst dann daraus, dass der Safe Mode nicht funktioniert und schlägt eine Reparatur der Installation vor. Dies habe ich ebenfalls durchgeführt, was auch keine Besserung gebracht hat. Erst später kam ich auf die Idee, dass möglicherweise die .pst-Datei das Problem sein könnte.

    Über die Systemsteuerung habe ich dann die Archiv-Datei aus dem Profil gelöscht und siehe da, Outlook läuft wieder einwandfrei.  Das Problem meiner korrupten .pst-Datei bleibt damit natürlich bestehen. Die Suche im Web hat dann ergeben, dass auf jedem System mit Outlook das Programm “scanpst.exe” vorhanden ist (der Ort variiert von Betriebssystem zu Betriebssystem).

    Dieses “Microsoft Outlook Inbox Repair Tool” habe ich dann gestartet und immerhin liefen 7 von 8 Phasen erfolgreich durch, bevor dann auch das Repair-Tool abgestürzt ist. Das Programm schreibt eine .log-Datei und der konnte ich entnehmen, dass wohl einiges defekt ist. Hier die ersten paar Zeilen aus der entsprechenden Datei:

    Microsoft (R) Inbox Repair Tool
    Copyright (C) Microsoft Corp 1995-1996. All rights reserved.
    **Beginning NDB recovery
    **Attempting to open database
    **Attempting to validate header
    **Attempting to validate AMap
    !!AMap page <@17408> has csFree of 0, but should have 255
    !!AMap page <@525312> has csFree of 1, but should have 22
    !!AMap page <@779264> has csFree of 0, but should have 21
    !!AMap page <@1033216> has csFree of 0, but should have 3

    Meine Suche im Internet hat dann eine Software namens “Stellar Phoenix Outlook Pst Repair” zutage gebracht – die Trialversion untersucht die komplette pst-Datei, stellt aber nur die Headerdaten der wiederherstellbaren Mails her (so kann geprüft werden, ob überhaupt noch etwas gerettet werden kann). Beruhigend zu sehen war die Tatsache, dass die Mails (inkl. Ordnerstruktur, siehe linke Seite) wiederhergestellt werden können:

    Recover-Prozess

    Es wird anscheinend Mail um Mail von der Originaldatei in eine neue .pst-Datei wiederhergestellt, wie die schlussendliche Anzeige bestätigte:

    result

    Das Durchsehen der Baumstruktur zeigte dann auf, dass  meine neu archivierten Mails tatsächlich vorhanden und anscheinend auch vollständig wiederhergestellt werden können. In der zuerst installierten Version 3 von der Website http://pstfilerepair.net/ scheint es mit Umlauten ein Problem zu geben. Mit der aktuellen Version 3.5 (direkt vom Hersteller Stellar, siehe Link oben) konnte ich zumindestens im Test feststellen, dass die Umlaute korrekt wiederhergestellt werden.

    Leider ist die Software nicht billig (aktuell ca. CHF 150.-), aber je nach Umfang des zu erwartenden Datenverlustes rechnet sich die Investition dann halt schon. Ich warte aktuell auf meine Lizenz und werde dann weiter berichten…

    Tiefere Preise bei Microsoft Online Services

    3. November 2009 Keine Kommentare

    Microsoft hat heute die Preise für die BPOS-Dienste (Business Productivity Online Services) deutlich gesenkt und im Oktober auch diverse Erweiterungen (vgl. weiter unten) durchgeführt.

    Für diejenigen, denen BPOS (noch) nichts sagt: das sind die Online-Versionen (Software-as-a-Service Angebote) von Exchange, Sharepoint und Office Communicator. Weitere Informationen gibt es hierzu unter www.comware.ch bzw. Testaccounts können unter demozone.ch verlangt werden.

    Mit dem Oktober-Update wurden folgende Punkte adressiert:

    • Die unterstützten E-Mail-Clients werden um POP-basierte Clients erweitert. Bisher unterstützte Exchange Online ausschliesslich Microsoft Office Outlook 2003 und 2007.
    • Die Verwaltungskonsole unterstützt neu bis zu 30.000 Benutzer pro Kunde und erleichtert grossen Unternehmen so die Verwaltung. Bisher unterstützte Microsoft Online Services bis zu 10.000 Benutzer.
    • Ein neuer Anmeldeclient für Mac OS ermöglicht eine einzige Anmeldung und die automatische Konfiguration von Office für Mac-Anwendungen und den Safari-Browser für die Verwendung mit Microsoft Online Services.

    Outlook-Konten übertragen

    13. Oktober 2009 Keine Kommentare

    Ab und zu kann die Situation eintreten, dass man Outlook neu aufsetzen und demzufolge die ganzen Konto-Einstellungen neu eingeben muss, damit man wieder seine Mails synchronisieren kann.

    Dabei kann man entweder auf Windows EasyTransfer zurückgreifen, das in den neueren Versionen diesbezüglich einen guten Job macht oder man kann aus der Registry den entsprechenden Teil exportieren und anschliessend wieder importieren.

    Die entsprechenden Daten sind in der Registry unter folgendem Key zu finden: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Windows Messaging Subsystem\Profiles\Outlook\9375CFF0413111d3B88A00104B2A6676

    Dabei ist direkt auf diesem Schlüssel mit der rechten Maustaste der Punkt “Exportieren” auszuwählen (so dass auch die untergeordneten Schlüssel exportiert werden). Anschliessend kann die exportierte .reg-Datei wieder importiert werden.

    Mehrere Office-Versionen parallel installieren

    9. Oktober 2009 Keine Kommentare

    Da ich auf einem Notebook beim Test von Office 2010 Probleme hatte, bin ich dort bei Word, Excel und Powerpoint wieder auf die Version 2007 zurückgewechselt (und Outlook und OneNote 2010 behalten).

    Dabei stellte sich dann wieder einmal das Problem, dass die Office-Installationen ziemlich durcheinander kommen, wenn verschiedene Versionen gleichzeitig installiert sind.

    Hier also noch ein paar Hinweise zu diesem Thema:
    - immer in der Reihenfolge “alt-neu” installieren, d.h. 2000 – 2003 – 2007 – 2010
    - Outlook kann nicht mehrfach installiert werden
    -  beim Installieren immer “benutzerdefinierte Installation” auswählen, weil ansonsten nicht gewährleistet ist, dass die richtige Software installiert wird
    - Word hat an Parallel-Installationen keine Freude und will bei jedem Start irgendwelche Dinge umkonfigurieren – dies kann mit folgenden Schritten unterbunden werden:

    1. regedit aufrufen
    2. Eintrag (der alten Office-Version ??) suchen:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Office\??.0\Word\Options
    3. Neuen DWord-Schlüssel hinzufügen
    4. DWord-Schlüssel in NoRereg umbenennen
    5. Als Wert 1 eintragen

    Wer mit Sharepoint arbeitet kann allenfalls auch noch weitere Probleme haben – siehe hierzu den KB-Artikel  928091 von Microsoft.

    KategorienOffice, Software, Tipp Tags:

    Migration auf Windows 7

    22. September 2009 Keine Kommentare

    compare-professionalNachdem Windows 7 nun offiziell (naja, noch nicht für alle – via Retail ab 22. Oktober 2009) verfügbar ist, wollte ich einen 5 Monate alten Laptop von Vista Home Basic auf Windows 7 Professional updaten. Das war dann auch gleich die grösste Enttäuschung – dieser Weg klappt nämlich nicht. Interessanterweise hat das der Migrationsassistent aber erst rausgefunden, als ich ihn aus Vista gestartet habe. Ursprünglich hatte ich nämlich Windows 7 gebootet und wollte so direkt migrieren, eine Migration ist aber anscheinend nur direkt aus dem jeweiligen Betriebssystem möglich.

    Also bleibt halt nur die Neuinstallation der ganzen Kiste. Beim Transfer von Daten und Einstellungen unterstützt einen das Programm “Windows EasyTransfer”. So wirklich einwandfrei funktioniert das leider auch nicht, aber es ist immerhin schneller als alles von Hand zu migrieren.

    So gehts nun en Detail:

    1. PC von Ballast entrümpeln (alte Programme und Daten entsorgen)
    2. wichtigste Daten für Notfälle auf externe USB-Disk kopieren
    3. Windows 7 Installationsmedium (DVD, USB-Stick, ..) einlegen
    4. Im Verzeichnis \support\migwiz\ das Programm “migwiz.exe” starten, dieses speichert automatisch die gewünschten Daten. Aufgrund der Datenmenge wird zu diesem Zweck ebenfalls am einfachsten eine externe USB-Harddisk genutzt. Bei mir resultierten schlussendlich zwei Dateien mit einer Gesamtgrösse von 6.6 GB, wobei diese Daten in 20 Minuten erstellt wurden. Die Dateien werden übrigens maximal 4 GB gross, so können die Daten auch auf einzelne DVD’s gespeichert werden.
    5. Dann kann die effektive Windows7-Installation gestartet werden. Das dauerte bei mir nicht die beworbenen 30 Minuten, sondern ziemlich genau eine Stunde. Das kann aber natürlich an der Hardware oder am Upgrade (keine Neuinstallation) liegen. Es empfiehlt sich, für die Installation eine Internet-Verbindung zu haben, da jeweils direkt die neuesten Updates integriert werden.
    6. Danach empfiehlt es sich, die wieder benötigten Programme (Office, Mail, etc.) zu installieren.
    7. Anschliessend mittels Windows- bzw. Microsoft-Update den PC auf den aktuellsten Stand bringen.
    8. Wenn nun alles bereit ist, können die Daten vom alten PC eingespielt werden. Dazu ist im Menu unter “Erste Schritte” der Punkt “Dateien übertragen” auszuwählen und die Fragen entsprechend zu beantworten.
    9. Vermutlich bleibt dann irgendwann der Übertragungsprozess auf einem leeren Bildschirm stehen. In diesem Fall ist an der externen Festplatte zu prüfen, ob noch irgendwelche Daten gelesen werden oder nicht. Falls nichts mehr blinkt, kann der PC gebootet werden.
    10. Die Daten (z. Bsp. Mails, Favoriten im Browser oder Desktop) sollten nun so wie früher erscheinen. Bei mir klappte das nicht schlecht, allerdings hatte ich plötzlich deutsche und englische Verzeichnisse (obwohl sowohl Vista wie W7 deutsch sind) und die Berechtigungen auf einzelne Verzeichnisse stimmte auch nicht.
    11. Somit bleibt jetzt noch das manuelle Kontrollieren der Verzeichnisse bzw. der darin enthaltenen Daten. Zur Not kann ja auch noch auf die in Schritt 2 gemachten Kopien zurückgegriffen werden.
    Hinweis: bei der Migration wird auf dem PC ein Verzeichnis “windows.old” angelegt, welches die alten Daten aus dem Windows-Verzeichnis enthält.

    Windows 7 lohnt sich – also viel Erfolg bei Euren Migrationen!

    Exchange 2010 (E14)

    16. September 2009 Keine Kommentare

    Hier meine subjektiven Eindrücke und Notizen zur neuen Version von Exchange (Fehler, Irrtümer und Änderungen sind bei Beta’s wie immer nicht ausgeschlossen):
    - Moderation von E-Mails ist möglich (z. Bsp. kann nicht jeder Benutzer an jede Mailbox senden)
    - IRM (Information Rights Management) ist neu integraler Bestandteil
    - mit der neuen “Discover”-Rolle kann über mehrere Mailboxen gesucht werden (Stichwort “Compliance Officer”)
    - es gibt neu ein persönliche Archiv (auf dem Server), somit wird das lokale .pst überflüssig. Regeln für das automatische Verschieben können definiert werden. Die Archiv-Funktionalität ist Bestandteil der Enterprise-Lizenzierung.
    - Kalender können via Federation neu mit externen Partner-Organisationen verbunden werden. Somit können nun firmenübergreifend Meetings abgemacht und Besetzt/Frei-Informationen (ohne Details) abgerufen werden (sorry Doodle).
    - Fax wird nicht mehr unterstützt (zumindestens nicht direkt von Microsoft, nur noch via 3rd Party)
    - jeder User kann für seine Sprachmailbox neu auch IVR-Optionen definieren
    - SMS sind in Mailbox integriert (Synchronisation via Active Sync)
    - mit EX14 ist die Ko-Existenz von eigener Installation und Online Services möglich, d.h. die Mailboxen können sowohl lokal wie “in der Wolke” verwaltet werden. Ebenso ist ein Verschieben zwischen den beiden Umgebungen möglich.

    In der Architektur haben sich grössere Änderungen ergeben, insbesondere wird neu statt Server-Failover ein Mailbox-Failover betrieben. Zusätzlich werden wesentliche Funktionen des Storage-Layers neu durch Exchange übernommen (z. Bsp. Replikation über verschiedene Speicherorte hinweg) und mit der HA-Option wird ein Backup der Mailboxen überflüssig. Dies wird dank der Technologie erreicht, welche für die Online Services verwendet wird (der Backup von mehr als 1 Mio Online-Accounts ist zugegebenermassen schwierig). Ebenso fallen viele Schnittstellen weg (OLEDB, WebDAV, ..) und werden auf Webservices umgestellt. Dies dürfte beim Einsatz von 3rd Party-Software zu einigem Abklärungs- und Umstellungsaufwand führen.

    Gerüchteweise soll Exchange 14 noch dieses Jahr (November) verfügbar sein. Als Betriebssystem wird übrigens Windows 2008 R2 benötigt (auf diesem läuft Exchange 2007 aber nicht) und ein Inplace-Upgrade ist nicht möglich (d.h. es sind separate Systeme notwendig).

    Somit sollten Upgrades heute direkt auf E2010 geplant werden und nicht mehr auf E2007.

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    Migration WordPress zu neuem Hosting-Anbieter

    1. September 2009 Keine Kommentare

    Nach längerer Zeit bei hostpoint.ch habe ich mich entschieden, aufgrund der moderneren Benutzeroberfläche und der für mich besser geeigneten Leistungsdaten mit verschiedenen Websites und Blogs zu metanet.ch zu wechseln.

    Damit einher ging die Abklärung, wie ich meine WordPress-Blogs am Einfachsten und Schnellsten umziehen soll.

    Schlussendlich ist folgendes Vorgehen resultiert:

    1. Löschen alter Design-Themes

    2. Löschen nicht (mehr) benutzter Plugins

    3. Allfällige Updates von Plugins und WordPress durchführen

    4. Plugin “WP-DB-Backup” suchen und installieren (aktuell war Version 2.2.2, siehe auch http://www.ilfilosofo.com/blog/wp-db-backup)
    4. a) Test Backup machen (unter “Werkzeuge” gibt es einen neuen Punkt “Backup”)
    4. b) Die resultierende Backup-Datei kann direkt auf den PC heruntergeladen werden. Diejenigen die von SQL etwas verstehen, können ja mal einen Blick riskieren, ob die Datei vollständig aussieht.

    5. Prüfen, ob beim alten Hosting auch noch Mail-Accounts definiert waren. Wenn ja, sind die Mailaccounts auch wieder neu zu erstellen. Empfehlenswerterweise mit denselben Passwörtern wie vorher.

    6. MySQL-Datenbank für WordPress beim neuen Hosting-Anbieter erstellen und Login-Daten notieren.

    7. Mit einem FTP-Programm die gesamte WordPress-Installation (\wordpress\) vom alten Host auf den lokalen PC kopieren. Aus Schritt 4 sollte auch die Backup-Datenbank dabei sein.

    8. Auf dem neuen Host die aktuellste WordPress-Version installieren (resp.  zuerst downloaden und auf den Host uploaden); die deutsche Version gibt es unter http://de.wordpress.org/. Danach testen, ob das System grundsätzlich lauffähig ist oder nicht (je nach Hoster funktioniert dies allenfalls nicht, da die Domäne wegen dem fehlenden bzw. falschen  DNS-Eintrag nicht stimmt).

    9. Mittels FTP den lokalen Ordner \wp-content aus der heruntergeladenen Installation der alten Installation auf den neuen Server transferieren (als \wp-content2 benennen).

    10. Beim jeweiligen DNS-Registrar (in der Schweiz im Normalfall nic.switch.ch) die DNS-Server auf den neuen Hosting-Anbieter ändern. Das dauert ein paar Stunden, bevor die Änderung aktiv wird (also am besten am Abend die Änderung beauftragen).

    11.  In der Zwischenzeit müssen noch die anderen Dateien (z. Bsp. robots.txt, favicon.ico) kopiert werden. Falls das bisherige Blog fixe URL’s genutzt hat, muss auch das entsprechende Rewriting beim neuen Hoster wieder aktiviert werden (allenfalls via .htaccess zu lösen).

    12. Nach der DNS-Umstellung nochmals Wordpress testen und wenn okay, dann die Datenbank mittels dem generierten SQL-Script neu erstellen bzw. ersetzen lassen. Danach kann das Verzeichnis \wp-content2 in \wp-content umbenannt werden.

    13. In der WordPress-Administration ist unter “Einstellungen, Verschiedenes” zu prüfen, ob der Pfad beim neuen Hoster noch stimmt oder dieser angepasst werden muss.

    14. Je nach eingesetzten Plugins und der Hosting-Umgebung muss die Berechtigung auf dem Pfad \wp-content noch ergänzt werden, damit das System die Dateien entsprechend schreiben kann (z. Bsp. für das eingesetzte Backup-Plugin notwendig).

    Das wär’s dann eigentlich. Viel Erfolg bei Euren eigenen Migrationen!

    Erneuern Kaspersky-Lizenz

    12. August 2009 Keine Kommentare

    Für diejenigen, die wie ich auf Kaspersky Internet-Security als Rund-um-Sorglos-Paket für Virenschutz und ähnliches setzen, habe ich einen Hinweis zur Lizenzerneuerung. Um in den Genuss eines Update-Rabattes zu kommen, kann hier online bei Kaspersky der eigene (alte) Aktivierungscode eingegeben werden.

    Danach kann wird der normale Bestellprozess mit einem reduzierten Preis durchlaufen. Interessanterweise steht die Software nicht sofort zur Verfügung, sondern gemäss Mitteilung auf der Website wird man per E-Mail benachrichtigt, sobald die Prüfung beendet ist.  Dies dürfte wohl daher rühren, dass die eingegebene Nummer intern manuell verifiziert wird.

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    Werkzeugleiste Formulare in Word 2007/2010

    19. Juli 2009 Keine Kommentare

    Wenn man in Word 2007 (oder auch in der Preview-Version von Word 2010) Formulare bearbeiten möchte, fehlen einem in der Regel die entsprechenden Befehle bzw. Buttons.

    In der Version 2007 kann oben links auf den Office-Knopf gedrückt werden, danach Word-Optionen, Häufig verwendet, “Entwicklerregisterkarte in der Multifunktionsleiste anzeigen” ankreuzen.

    w2010-optionsIm aktuellen Preview von Word 2010 gehts ein wenig anders, startet aber auch mit dem Drücken des “Office-Knopfes” (bzw. Register). Danach “Options” im Abschnitt “Word” auswählen und dann “Customize Ribbon”. 

    Dort kann dann das “Developer”-Tab aktiviert werden und ggf. in der Reihenfolge noch verschoben werden, so dass das Endresultat wie folgt aussieht:

    devtoolbar

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