Ich habe gerade gelesen, dass die taiwanesische Firma PIXCIR eine Tochtergesellschaft in der Schweiz hat, welche sich mit der Chip-Entwicklung für Touchscreens (insbesondere für Netbooks) befasst. Das finde ich höchst spannend, ist das doch ein Markt mit Zukunft und auch ein Zeichen dafür, dass wir in der Schweiz auch handwerklich etwas können….
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Neuigkeiten vom MWC
Vom MWC – Mobile World Congress in Barcelona – sind mir bisher vor allem das neue Windows 6.5 und die überarbeiteten Touch Diamond-Geräte (Diamond 2 und Touch Pro 2) von HTC aufgefallen.
Hier ein Durchklicken durch ein paar der neuen Funktionen von WM 6.5 (auf einem Touch Diamond 2):
..und hier die Vorstellung des Touch Pro 2:
Asus Eee Keyboard
Auf der CES stellte ASUS einen Prototypen eines “PC-in-a-Keyboard” vor (Schneider CPC oder Commodore C64 lassen grüssen).
Natürlich hat dieser Prototyp mit den beiden genannten Veteranen nicht mehr viel gemeinsam, wie die technischen Spezifikationen beweisen:
Speziell ist natürlich das Wireless HDMI – so lässt sich jeder PC-Monitor bzw. Fernseher durch diesen PC ansteuern. Zu den Preisen gabs keine Aussagen, die Tastatur soll aber noch im 2009 verfügbar sein.
iriver WAVE-HOME
Ebenfalls auf der CES stellt iriver sein WAVE-HOME Gerät vor, ein Multimedia-Kommunikations-Gerät für zuhause. Angeschlossen wird das Gerät an einem Breitband-Anschluss, bietet einen 7″-Touchscreen mit 800×480 Punkten Auflösung, einen Kamera, Lautsprecher, UKW-Radio, SD-Einschub und USB-Anschluss. Die Funktionalitäten werden via Widgets bereitgestellt.
Natürlich ist auch VOIP-Funktionalität integriert und dafür gibts einen entsprechenden Telefonhörer:
Das Gerät soll ca. Mitte 2009 erscheinen und um die 400 USD kosten. Noch mehr Fotos sind in dieser Gallerie zu finden.
Asus T91, T101H
Auf der CES wurden von ASUS zwei neue Tablet-PC’s vorgestellt, welche auf Netbook-Technologie basieren: der T91 und der grössere T101 (wobei mit grösser das Display gemeint ist, welches statt 8.9″ jetzt 10″ gross ist).
Mehr Photos gibts hier.
Swisscom Netopia/Motorola Router Firmware
Per Zufall habe ich festgestellt, dass die Version 7.8.2r3 verfügbar ist. Leider ist ja nirgends ersichtlich, was geändert wurde, daher habe ich den Update mal durchgeführt und anschliessend durchgeklickt um zu schauen, ob mir etwas auffällt.
Tatsächlich sind mir zwei sehr interessante Dinge aufgefallen, die es näher auszuprobieren gilt:
1. Backup & Restore von Config-Daten
Im Experten-Modus können neu Konfigurationsdateien gespeichert und geladen werden:
2. Wakeon-LAN (WOL)
Im telnet-Modus gibt es eine Option “Wake up LAN”, mit welcher vermutlich jetzt neu auch WOL supported wird.
DynDNS und Netopia/Motorola-Router (Router von Bluewin)
Auch bei einem Bluewin ADSL- oder VDSL-Router kann man den DynDNS-Dienst nutzen, allerdings muss man dafür einen Telnet-Client wie PuTTY oder SecureCRT einsetzen, da diese Funktion nicht über das Webinterface steuerbar ist.
Einrichten des DynDNS-Clients:
Mit Telnet eine Session auf den Router (Adresse ist im Normalfall 192.168.1.1) öffnen.
Mit Userid und Passwort anmelden (wenn nicht verändert, dann “admin” und “1234″).
Netopia-3000/XX> configure Netopia-3000/XX (top)>> set dyn dynamic-dns option (dyndns.org) [ off | dyndns.org ]: dyndns.org ddns-host-name (""): myhost.dyndns.org ddns-user-name (""): myuser ddns-user-password(""): mypassword Netopia-3000/XX (top)>> save
Prüfen, ob alles richtig eingerichtet ist:
Netopia-3000/XX (dynamic-dns)>> dyn validate Validation passed!
Übersicht der eingegebenen Daten:
Netopia-3000/XX (dynamic-dns)>> dyn view
======================================================== dynamic-dns option dyndns.org ddns-host-name "myhost.homedns.org" ddns-user-name "myuser" ddns-user-password "mypassword"
Das wärs…
Netopia-3000/XX> exit
Die obige Anleitung funktioniert seit längerem (letztmals getestet mit Router-Version 7.8.0):
Netopia-3000/XX> status Netopia Model 3397GPB AnnexB Wireless VDSL Ethernet Switch Running Netopia SOC OS version 7.8.0 (build r6) VDSL Capable (admin completed login: Full Read/Write access) Serial number X, CPU MIPSR3000, Board ID 0x83 System Log Message counts: Low 0, Medium 0, High 682, Alerts 23, Lost 360, Total 705 Uptime 01:21:20:25 Date 10/19/08 05:14:11 PM Netopia-3000/XX>
Mitsubishi Laser TV
Gemäss einem Artikel in Newsweek und auch den Tests von thetechlounge ist die Qualität des neuen Mitsubishi LaserVue Fernsehers das absolute non-plus ultra.
Leider ist das Teil momentan mit USD 7000 noch ein bisschen teuer…
Storagelösungen von SUN und IBM
Sun hat mit den J4000 Storage Arrays eine auch für KMU interessante Lösung im Portfolio.
Interessant ist auch die Meldung von IBM, dass mit Shared Storage die Speicherkapazität von BladeCenter-S-Systemen erweitert werden kann. Die Shared-Storage-Funktionalität bietet den einzelnen Blade-Server-Anwendern die Möglichkeit, zentral den gemeinsamen Blade-System-Storage zu nutzen.
Ruckus Wireless
Ich habe mir ein Ruckus Wireless Media 2825 Adapterset ersteigert, um Bluewin TV ausprobieren zu können, ohne dass ich den Router in der Nähe des Fernsehers habe bzw. entsprechende Kabel ziehen muss.
Für einen Enduser ist die Installation wirklich kinderleicht – einstecken, warten, fertig! Da ich meinen VDSL-Router auf einen anderen Range im DHCP eingestellt hatte, war ich gespannt, ob das funktioniert. Aber auch das ging ohne Probleme.
Als Technik-Begeisterter wollte ich mich noch ein bisschen näher mit dem Device und der zugehörigen Software beschäftigen. Da das Webinterface gesperrt ist, muss mittels telnet und entsprechendem Login das Kommandozeilen-Interface aufgerufen werden.
Please login: ****
password :
Copyright(C) 2005-2007 Ruckus Wireless, Inc. All Rights Reserved.
rkscli: help
Help for each command group can be shown with:
help radiogroup
help systemgroup
help qosgroup
help shaper
help miscgroup
help helpgroup
help debuggroup
help aclgroup
‘help <cmd>’ will show help for a command or partial command
‘help <foo>’ will search help text as a last resort.
OK
rkscli: set http enable
killall: webs: no process killed
OK
rkscli: exit
Quit:
OK
Mit dem “set http enable” kann das Webinterface wieder eingeschaltet werden. Danach kann mit normalen http-Protokoll auf das Gerät zugegriffen werden:
Nach dem Login präsentiert sich dann das Konfigurationsmenu wie folgt:






